Statt Branchenbuch das Stadtbranchenbuch [trigami-Artikel]

31. Oktober 2007 von MAWSpitau -/- Kategorie Rezensionen

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

“Wer suchet, der findet…” so sagt es die Bibel.1 Aber oft stellt sich die Frage wo soll ich suchen und wer bringt relevante Ergebnisse? Eine neue Plattform im Bezug auf Branchen ist für diesen Fall www.stadtbranchenbuch.com.

Der erste Eindruck

{branchenbuch}Einfache und gute SuchmaskeIm oberen Bereich der Seite wartet eine Suchmaske auf eine Eingabe. Einfach und klar stellt sie dar, was man wo eingeben soll. Die Suchfelder bestechen durch eine dynamische drop-down-Funktionalität, die sich während der Eingabe öffnet und Branchen- und Ortsnamen-Vorschläge zu dem eingetippten Suchbegriff gibt.

{branchenbuch}Leider findet man erstmal nur Google-Anzeigen

{branchenbuch}Komische Anzeigenfehler

Nachdem die Suche abgeschlossen ist, erhält man auf einem Standard-Bildschirm mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln neben dem Header eine Menge Google-Anzeigen, die zwar als solches gekennzeichnet sind, aber die Primärinformationen die man angefordert hat, sind nicht sofort erkennbar. Um diese zu erhalten muss man erst einmal runter scrollen. Auch hier gibt es dann diverse Schwierigkeiten mit der Ansicht.2

Suchergebnisse

{branchenbuch}Die Detailansicht inkl. GoogleMaps-AnsichtNachdem man dann doch die Suchergebnisse gefunden hat, erhält man eine schöne Detailansicht, die neben der Anzeige der Telefonnummer und der Straße auch einen Kartenauschnitt von GoogleMaps zeigt, auf dem die Adresse des aufgerufenen Geschäfts markiert ist. Eine sehr gute Einrichtung, die einem sofort eine Umlandkarte bereitstellt und man einschätzen kan, wie weit das Ziel vom eigenen Standpunkt entfernt ist.

Wenn man dann mit dem gefundenen Eintrag Kontakt aufnehmen möchte, kann man das direkt über die Plattform auf einer kostenlosen Basis per Telefon. Durch einen Klick auf die Schaltfläche “kostenlos anrufen“, öffnet sich ein Popup, in dem man seine Telefonnummer angibt. Wenige Sekunden später klingelt das Telefon und man ist mit dem gewünschten Partner verbunden.

Web2.0

Die Basisdaten von stadtbranchenbuch.com sind dem Telefondaten der Deutschen Telekom AG entnommen. Der Vorteil ist, dass dieser Datenstamm durch die Nutzer erweitert werden kann. Es können nicht nur Bewertungen vorgenommen werde, sondern auch weitere Daten hinzugefügt werden.

Sollte man selber ein Gewerbe betreiben, kann man sich kostenlos in die Datenbank eintragen und so gefunden werden.

Und was ist mit der Konkurrenz?

Es gibt schon einige Branchenbücher (egal ob gedruckt oder im Netz), da drängt sich die Frage auf “Wieso denn noch eins?” Das Stadtbranchenbuch gibt sich aber Mühe nicht irgendein Abklatsch zu sein, sondern wirkliche Vorteile auszuarbeiten. Dazu zählt nicht zuletzt das frische, wenn auch durch Google-Ads defizitäre, Design und die auf das Wesentliche  beschränkten, klar strukturierten Funktionen.

In meinen Lesezeichen befindet sich die Seite schon, denn nur wer sucht, der findet auch ;)

  1. Genauer: Matt 7,8 []
  2. Jedenfalls auf meinem System GNU/Linux mit firefox 2.0.0.8. []
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akuma – Online Musikdienst

3. September 2007 von MAWSpitau -/- Kategorie Rezensionen

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Akuma Page via Screenshot am 31.08.2007akuma – Online Musikdienst ist eine seit 2006 bestehende Plattform für Independent Musik. Der Vorteil als Kunde bei akuma ist der, dass die dort gekauften und heruntergeladeten Songs wirklich dem Käufer gehören und er kaum eine Beschränkung hat, was er mit den Songs machen darf. Andere Online Musik-Shops bieten die Tracks zwar an, aber man kann sie unter Umständen nicht auf jedem portablen Musikabspielgerät abspielen und man darf sie nur beschränkt kopieren. Bei akuma darfst Du die Tracks auf irgendeinen Player übertragen und so viele CDs brennen wie Du möchtest. Die heruntergeladenen Tracks sind im beliebten MP3-Format ohne DRM kodiert.

Keine Vogelfreiheit

Auch wenn sich das Ganze nach einer Art Vogelfreiheit anhört, muss ich den Leser wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen, denn durch den Erwerb des Musikstücks wird man nicht zu Copyright-Halter und darf die Tracks somit auch nicht beliebig weitergeben – das wird auch kontrolliert. Laut der FAQ werden

einige MP3-Dateien (…) mit einem Wasserzeichen versehen, welches nur mit einem speziellen “Schlüssel” ausgelesen werden kann.

Das heißt also, dass man seine gekauften MP3s wohl besser nicht in seinen “Shared-Ordner” packt. Durch das Wasserzeichen sind die Songs eindeutig einem Nutzer zu zuteilen und lustig finden die Jungs und Mädels von akuma das sicherlich nicht, wenn Du die Tracks einfach unerlaubterweise über Tauschbörsen weiter gibst.

Mal eben was anhören

Um sich einen Song anzuhören, muss man sich bei akuma anmelden. Das kostet zwar nichts, aber nicht jeder will überall seine Daten verstreut wissen. Akuma selbst verspricht zwar einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Daten, aber schöner wäre es, wenn ich auch lauschen könnte, ohne dass ich angemeldet sein muss. Apropos nicht angemeldet sein… wo befindet sich der “Logout“-Knopf?! Ich habe ihn nicht gefunden.

Previews

Nachdem ich mich dann angemeldet habe, kann ich mir die einzelnen Tracks auch anhören. Aber leider sind die Hörproben nur 3o Sekunden lang! Das mag in der Punk und Pop Szene genügen um einen Song zu beurteilen um ihn evtl. zu kaufen, nicht so aber in der elektronischen Musik, wo ein Stück gerne mal 6-8 Minuten dauert. Da sind 30 Sekunden zum Beurteilen viel zu wenig. Des Weiteren stört es ungemein, dass man einen Track nicht genießen und simultan weiter surfen kann, immer wenn man auf ein neues Album oder einen anderen Künstler klickt: ZACK Mukke aus! So macht das Stöbern keinen Spass!

Bezahlung

Laut den FAQ von akuma, muss mein Konto immer einen gewissen Kreditrahmen aufweisen, damit eingekauft werden kann. Das heißt also, will ich nur mal einen Song kaufen, muss ich direkt mindestens 10 Eur auf mein akuma-Konto überweisen lassen. Diese Art des Prepaid sollte in der heutigen Zeit doch eher der Vergangenheit angehören.

Tagging

Auf der einen Seite erscheint es natürlich positiv, dass die Kunden selbst die Tracks und Alben taggen können und somit die Suchergebnisse auf lange Sicht verfeinern können. Voraussetzung dafür sind natürlich Kunden, die auch Interesse an solchen Aufgaben haben und das sind bei weitem sicherlich nicht so viele wie man vermutet.

Fazit

Für den Bereich der elektronischen Musik und für wirkliche Hits, kann ich akuma nicht empfehlen. Suche ich nach echten Independent-Labels, besuche ich lieber die Seiten verschiedener Net-Labels, bei denen ich Tracks unter der creatives commons bekomme und keinen Pfennig dazu bezahlen muss. Akuma stellt im Moment noch keine wirkliche Alternative für mich dar. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, denn akuma behauptet von sich selbst, bis zum Ende des Jahres 1.000.000 Songs in Ihrer Datenbank zu haben. Auch wenn behauptet wird, seit dem 30.8.2007 nicht mehr in der Beta-Phase zu sein, sind immer noch Defizite zu erkennen (Bezahlung, Vorhörproblem) und während ich den Artikel hier schrieb, hat sich schon wieder einiges den Service betreffend geändert, somit würde ich das Ganze mindestens als Beta2 bezeichnen, da auch Mitarbeiter per E-Mail antworten:

Unsere Technik probiert derzeit diverse Sachen aus, um zu sehen, was die Leute wollen und ob Sie sich dafür anmelden würden.

Ich werde meinen Account bei Akuma erst einmal behalten und die Entwicklung beobachten.

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